Selank & Semax

Neuro-Peptide aus Moskau: Selank gegen Angst (ohne Müdigkeit), Semax als Nootropikum (BDNF↑). In Russland zugelassen.

Neuro & Kognition · Keine medizinische Beratung.

Evidenz: Stufe 3 · in Russland zugelassen
Typ
Einzel-Peptid
Kategorie
Neuro & Kognition
Vial-Kürzel
SK / XA
Vial-Größen
5, 10 mg
Halbwertszeit
kurz

Auf einen Blick

Wirkmechanismus
Neuro-Peptide aus Moskau: Selank (Fragment des körpereigenen Tuftsin) moduliert sanft Dopamin und Serotonin; Semax (ACTH-basiert) erhöht vor allem BDNF und fördert damit die Neuroplastizität.
Nutzen & Anwendung
Selank löst Angst und Anspannung ohne zu sedieren; Semax steigert Konzentration, Lernvermögen und Fokus. Beide meist als Nasenspray.
Studienlage
Stufe 3: in Russland nach klinischen Studien seit Jahrzehnten zugelassen (Semax dort sogar bei akutem Schlaganfall); FDA/EMA erkennen diese Studien meist nicht an.
Dosier-Hinweis
Vials 5–10 mg, üblich als Nasenspray. Keine Dosierungsanweisung - nur Information.

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Selank und Semax sind Neuro-Peptide aus dem Moskauer Institut für Molekulargenetik. Selank wirkt angstlösend ohne müde zu machen; Semax ist ein Nootropikum. In Russland sind beide als Medikamente zugelassen (Evidenzstufe 3).

Wie wirken Selank und Semax?

Selank ist ein Fragment des körpereigenen Tuftsin und moduliert sanft Dopamin/Serotonin über den Enkephalin-Abbau. Semax basiert auf ACTH und erhöht vor allem BDNF - einen „Dünger" fürs Gehirn, der die Neuroplastizität (neue Synapsen) fördert.

Wofür werden sie genutzt?

Selank als Anxiolytikum: löst Angst und Anspannung, ohne zu sedieren, die Kognition zu vernebeln oder körperlich abhängig zu machen. Semax als „Gehirndoping": mehr Konzentration, Lernvermögen und Fokus. Beide werden meist als Nasenspray verabreicht.

Wie ist die Studienlage?

In Russland nach klinischen Studien seit Jahrzehnten zugelassen; Semax wird dort sogar bei akutem Schlaganfall eingesetzt. Westliche Behörden (FDA/EMA) erkennen diese Studien meist nicht an, verlangen aber auch keine eigenen Zulassungen - das kommerzielle Interesse an russischen Patenten ist gering.

Hinweis: Informationsangebot, keine medizinische Beratung. Viele Substanzen sind experimentell und nicht für den menschlichen Gebrauch zugelassen.

Quellen

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