Auf einen Blick
- Wirkmechanismus
- Mitochondriales Peptid: aktiviert den Energiesensor AMPK - denselben Zustand wie intensiver Sport oder Fasten - und signalisiert der Zelle, Fett zu verbrennen und neues ATP zu bilden.
- Nutzen & Anwendung
- Soll Ausdauer, metabolische Flexibilität und Insulinsensitivität verbessern; im Biohacking „Exercise in a bottle" genannt.
- Studienlage
- Stufe 2: spektakuläre Effekte stammen vor allem aus Tierversuchen; erste Humanstudien (Phase 1/2) stehen am Anfang.
- Dosier-Hinweis
- Experimentell, Vials 10–40 mg, subkutan. Keine Dosierungsanweisung - nur Information.
MOTS-c ist ein mitochondriales Peptid, das den Energiesensor AMPK aktiviert - denselben Zustand wie intensiver Sport oder Fasten. Es wird daher „Exercise in a bottle" genannt. Evidenzstufe 2 (experimentell).
Wie wirkt MOTS-c?
Anders als die GLP-1-Spritzen wirkt MOTS-c direkt in den Mitochondrien, den „Kraftwerken" der Zelle. Es schaltet AMPK ein, das der Zelle signalisiert: Fett verbrennen und neues ATP bilden. Der Fokus liegt auf zellulärer Energieeffizienz, nicht auf Appetit.
Wofür wird MOTS-c genutzt?
Experimentell zur Steigerung der Ausdauer, zur Wiederherstellung metabolischer Flexibilität und gegen altersbedingte Insulinresistenz - populär im Biohacking und Anti-Aging.
Wie ist die Studienlage?
Die spektakulären Effekte stammen aus Tierversuchen; beim Menschen ist die Evidenz noch schwach. Erste frühe Humanstudien (Phase 1/2) laufen. Bis zu einer Zulassung ist es ein weiter Weg.
Hinweis: Informationsangebot, keine medizinische Beratung. Viele Substanzen sind experimentell und nicht für den menschlichen Gebrauch zugelassen.
Verwandte Peptide
Quellen
- Übersicht mitochondriale Peptide - ClinicalTrials.govhttps://clinicaltrials.gov