Auf einen Blick
- Wirkmechanismus
- Natürliches Kupfer-Komplex-Tripeptid (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin) mit hoher Affinität zu Kupfer-Ionen; agiert als Signalpeptid, steuert den Gewebeumbau und regt Kollagen, Elastin und Glykosaminoglykane an.
- Nutzen & Anwendung
- Verbessert Hautelastizität, glättet Falten, beschleunigt die Wundheilung nach Microneedling oder Laser und wird gegen Haarausfall eingesetzt.
- Studienlage
- Stufe 4: 1973 von Dr. Loren Pickart isoliert, seither Gegenstand hunderter biochemischer und klinischer Studien; etablierter Wirkstoff in der Dermatologie.
- Dosier-Hinweis
- GHK-Cu-Vials sind mit 50–100 mg ungewöhnlich groß und brauchen daher mehr BAC-Wasser (ca. 3–5 ml), damit sich das Pulver löst; typische Einzeldosis 1–2 mg. Keine Dosierungsanweisung - nur Information.
GHK-Cu ist ein natürliches Kupfer-Komplex-Tripeptid (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin) und der Goldstandard der regenerativen Hautpflege. Es signalisiert dem Körper, gealtertes Gewebe abzubauen und durch elastisches neues Gewebe zu ersetzen, und regt Kollagen sowie Elastin an. Evidenzstufe 4.
Wie wirkt GHK-Cu?
GHK-Cu besitzt eine extrem hohe Affinität zu Kupfer-Ionen, die für zahlreiche enzymatische Prozesse unerlässlich sind. Als Signalpeptid steuert GHK-Cu die Genexpression für den Gewebeumbau: Es markiert altes, beschädigtes Gewebe (etwa Narbengewebe oder gealterte Hautzellen) zum Abbau und fördert den Aufbau von Kollagen, Elastin und Glykosaminoglykanen. Zusätzlich wirkt das Kupferpeptid stark antioxidativ und entzündungshemmend. Damit ergänzt es regenerative Peptide wie BPC-157, das eher lokal über Angiogenese heilt, während GHK-Cu systemisch den Umbau der Hautmatrix antreibt.
Wofür wird GHK-Cu genutzt?
In der Praxis ist GHK-Cu der Goldstandard für systemisches und lokales Anti-Aging. Es verbessert die Hautelastizität, glättet Falten und beschleunigt die Wundheilung nach kosmetischen Eingriffen wie Microneedling oder Laserbehandlungen. Zudem wird es gegen Haarausfall eingesetzt, weil es die Haarfollikel vergrößert. Im Biohacking wird GHK-Cu oft subkutan injiziert, um eine systemische Wirkung im gesamten Körper zu erzielen. Wer eigene Protokolle dokumentieren möchte: kostenlos registrieren.
Wie mische ich GHK-Cu an?
GHK-Cu-Vials sind mit 50, 100 oder 200 mg ungewöhnlich groß. Deshalb braucht das Pulver mehr BAC-Wasser (ca. 3–5 ml), sonst löst es sich nicht vollständig oder die Injektion brennt durch die hohe Osmolarität. Beispiel: 50-mg-Vial plus 5 ml Wasser ergibt bei 2 mg Dosis genau 0,2 ml (20 Einheiten auf der U100-Spritze). Rechne dein Volumen mit dem Dosis-Rechner und prüfe Grundlagen in der FAQ.
Hinweis: Informationsangebot, keine medizinische Beratung. Viele Substanzen sind experimentell und nicht für den menschlichen Gebrauch zugelassen.
Verwandte Peptide
Quellen
- GHK-Cu Forschung (Pickart) - PubMedhttps://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov