Auf einen Blick
- Wirkmechanismus
- Regeneratives Peptid, abgeleitet aus einem Schutzprotein des Magensafts: löst im verletzten Gewebe Angiogenese (neue Blutgefäße) aus und verbessert so die Versorgung schlecht durchbluteter Sehnen und Bänder.
- Nutzen & Anwendung
- Soll die Heilung von Sehnen, Bändern, Muskeln und Darm (z. B. Leaky Gut, Reizdarm) beschleunigen; populär in Kraft- und Kampfsport.
- Studienlage
- Stufe 1–2: viele anekdotische Erfolge, aber fast nur Tierstudien (Ratten, Schweine). Die WADA hat BPC-157 ab 2022 für Athleten verboten.
- Dosier-Hinweis
- Vials 5–10 mg; subkutan lokal an der Verletzung oder oral (Darm). Keine Dosierungsanweisung - nur Information.
BPC-157 (Body Protection Compound) ist ein regeneratives Peptid, abgeleitet aus einem Schutzprotein des Magensafts. Es fördert die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) und kann so die Heilung schlecht durchbluteter Sehnen/Bänder beschleunigen. Evidenz: Stufe 1–2.
Wie wirkt BPC-157?
Im Magen repariert das Ursprungsprotein ständige Mikroverletzungen. Injiziert ins verletzte Gewebe löst BPC-157 Angiogenese aus: neue Blutgefäße wachsen ins Areal. Da Sehnen und Bänder kaum durchblutet sind (und deshalb langsam heilen), kann die bessere Versorgung die Heilung deutlich beschleunigen.
Wofür wird BPC-157 genutzt?
In Kraft- und Kampfsport sowie Biohacking gilt es als „Heilmittel" bei Sehnenentzündungen, Tennisarm, Bänder-/Muskelverletzungen und nach OPs. Oral wird es zur Darmheilung (Leaky Gut, Reizdarm, Magengeschwüre) eingesetzt.
Wie ist die Studienlage?
Es klafft eine große Lücke: viele anekdotische Erfolge, aber fast nur Tierstudien (Ratten, Schweine). Ein körpereigenes Protein ist schwer patentierbar, daher fehlt der Anreiz für teure Zulassungsstudien. Wichtig: Die WADA hat BPC-157 ab 2022 für Athleten verboten.
Hinweis: Informationsangebot, keine medizinische Beratung. Viele Substanzen sind experimentell und nicht für den menschlichen Gebrauch zugelassen.
Verwandte Peptide
Quellen
- WADA - Verbotslistehttps://www.wada-ama.org
- Tierstudien - PubMedhttps://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov