Retatrutid

Triple-Agonist (GLP-1/GIP/Glukagon) - bis 24,2 % Gewichtsverlust in 48 Wochen; aktuell in Phase 3 (TRIUMPH).

Stoffwechsel & Gewicht · Keine medizinische Beratung.

Evidenz: Stufe 3 · finale Phase 3
Typ
Einzel-Peptid
Kategorie
Stoffwechsel & Gewicht
Vial-Kürzel
RT
Vial-Größen
5–60 mg
Halbwertszeit
experimentell

Auf einen Blick

Wirkmechanismus
Triple-Agonist (GLP-1, GIP und Glukagon): nutzt die Appetit- und Insulinwirkung von GLP-1/GIP und ergänzt Glukagon, das den Energieumsatz in der Leber erhöht und Fett aktiv abbaut.
Nutzen & Anwendung
Bis zu 24,2 % Gewichtsverlust in 48 Wochen (Phase 2); bei nahezu allen Probanden deutliche Besserung der Fettleber (relevant für NASH).
Studienlage
Stufe 3: aktuell in Phase 3 (TRIUMPH) an vielen tausend Menschen; bei positivem Verlauf FDA/EMA-Zulassung etwa 2026–2027 erwartet.
Dosier-Hinweis
Experimentell, Vials 5–60 mg; noch keine zugelassenen Dosierungsschemata. Keine Dosierungsanweisung - nur Information.

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Retatrutid ist ein Triple-Agonist (GLP-1, GIP und Glukagon) und die dritte Generation nach Semaglutid und Tirzepatid. In Phase 2 erreichte es bis zu 24,2 % Gewichtsverlust in 48 Wochen. Evidenzstufe 3.

Wie wirkt Retatrutid?

Es nutzt das Fundament von GLP-1 und GIP (Appetit, Insulin) und ergänzt Glukagon: Das erhöht den Energieumsatz in der Leber, sodass der Körper auch in Ruhe mehr Kalorien verbrennt und eingelagertes Fett aktiv abbaut.

Was ist der besondere Nutzen?

Der dreifache Angriff zeigt eine ungewöhnlich starke Wirksamkeit. Bemerkenswert: In Studien besserte sich die Fettleber (Steatose) bei nahezu allen Probanden weitgehend - relevant für NASH.

Was bedeutet Phase 3?

Phase 3 (die TRIUMPH-Studien) testet den Wirkstoff an vielen tausend Menschen über 1–2 Jahre als finalen Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweis vor der Zulassung. Bei positivem Verlauf wird eine FDA/EMA-Zulassung etwa 2026–2027 erwartet.

Hinweis: Informationsangebot, keine medizinische Beratung. Viele Substanzen sind experimentell und nicht für den menschlichen Gebrauch zugelassen.

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Quellen

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